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Dr. Oetker Österreich  

Tiroler Straße 80
9500 Villach

Telefon: +43 (0) 4242/55 4 54-0
Telefax: +43 (0) 4242/52 6 47

E-mail:   
Internet: www.oetker.at

Verlags-ISBN: 3-902718, 3-900332

Kurzbeschreibung des Verlags:

Die Gründungsgeschichte der Marke Dr. Oetker

Der Markenname Dr. Oetker steht für Qualität und Kompetenz. Doch hinter dieser Marke verbirgt sich noch viel mehr. Dr. Oetker ist ein Familienunternehmen mit einer mehr als 100-jährigen Tradition.
Die Geschichte, die wir über das Unternehmen erzählen können, ist eine sehr bewegende mit viel Herz und Emotion.

Und so hat alles begonnen ...

Der Firmengründer, Dr. August Adolph Oetker, wurde 1862 in Obernkirchen (Deutschland) geboren. Das Geburtshaus ist übrigens bis heute erhalten.
Seine Eltern besaßen eine Bäckerei und ein bäuerliches Anwesen. Als ältestem Sohn wurde ihm eine umfangreiche Ausbildung ermöglicht. Nach der Reifeprüfung am Gymnasium absolvierte er eine Apothekerlehre in Stadthagen. Danach erweiterte er sein Wissen noch durch ein Studium der Naturwissenschaften in Berlin und ein weiteres Studium in Freiburg, welches er 1888 mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss.

Doch nun wieder zurück zum Abschluss der Apothekerlehre. Nach der Lehrzeit verließ Dr. August Adolph Oetker die Stadt, um Erfahrungen zu sammeln. In Hanau am Main lernte er auch die Frau seines Lebens kennen: Caroline Jacobi - 1889 wurde geheiratet.

1890 - 1899

1891 war ein sehr bedeutendes Jahr in der Firmengeschichte: Dr. Oetker kaufte als damals 29-Jähriger die Aschoff'sche Apotheke in Bielefeld (Deutschland). Am 1. Jänner erfolgte die Übergabe; somit wurde 1891 zum Firmengründungsjahr.

Als Sohn eines Bäckers war sein Interesse am Backen groß. 1893 brachte er - nach aufwendiger Forschungsarbeit in einer kleinen geheimen Kammer der Apotheke und zahlreichen Backversuchen in einer Bäckerei - ein geniales Produkt auf den Markt: das erste lagerfähige und gebrauchsfertige Backpulver. Dieses Produkt war eine Weiterentwicklung des "selbsttätigen Backmehls" von Justus von Liebig, welches einige Jahrzehnte vorher entwickelt wurde, jedoch keine Lagerung vertrug. 1 Tütchen Backin reichte genau für 1 Pfund (= 1/2 kg) Mehl und somit für einen ordentlichen Kuchen.

1894 kam der heute noch eine Vielzahl von Gebäcken aromatisierende Vanillin-Zucker auf den Markt. In diesem Jahr wurde auch die 1. Mischmaschine angeschafft; mit ihr konnten täglich 30 kg Pulver produziert werden.
Trotz zusätzlich nötiger Handarbeit schaffte man eine Jahresproduktionsmenge von 600 000 Päckchen Back- und Puddingpulver, Vanillin-Zucker und Einmach-Hilfe.
1898 wurde die Speisestärke Gustin eingeführt. Es folgten Produkte wie Einsiede-Hilfe, Gelier-Hilfe und der sehr wichtige Klassiker Puddingpulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
1899 verkaufte man bereits gesamt zwei Millionen Päckchen. In diesem Jahr wurde auch das Zitronen-Backöl im 5-g-Fläschchen (unser heutiges Aroma Zitrone) entwickelt.

Auslieferung in Österreich:

Folgende Bereiche werden durch das Verlagsprogramm abgedeckt:

  • Backen